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Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (DG SPS) - Resolution zur ambulanten Psychotherapie bei alkoholbezogenen Störungen

Deutscher Suchtkongress 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Deutsche Suchtkongress blickt mittlerweile auf eine gute Tradition zurück; seit dem ersten gemeinsamen Kongress in Mannheim im Jahr 2008. Nachdem der Deutsche Suchtkongress geografisch in den letzten Jahren oft im nördlichen Teil von Deutschland veranstaltet wurde, freuen wir uns, Sie nun wieder etwas südlicher in Mainz am Rhein Willkommen heißen zu dürfen!

Die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (DG-SPS) lädt in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) mit der Unterstützung vieler weiterer Fachgesellschaften vom 16. bis zum 18. September 2019 in die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein. Der Kongress im Jahr 2019 soll im Zeichen neuer Verbindungen zwischen Wissenschaft und Praxis stehen. Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, über Suchtverhalten, begleitende Störungen sowie Maßnahmen zur Vorbeugung der Erkrankung in einen offenen Diskurs zu treten!

Weitere Informationen werden auf der Website www.suchtkongress.org veröffentlicht und stetig aktualisiert.

Im Namen  der Veranstalter freue ich mich, Sie in Mainz begrüßen zu dürfen!


Dr. Klaus Wölfling 
Kongresspräsident

Resolution zur ambulanten Psychotherapie bei alkoholbezogenen Störungen

Bei dem Treffen der Psychotherapeutenverbände GK II am 05.05.2018 in Würzburg wurde folgende von der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie (dg sps) eingebrachte „Resolution zur ambulanten Psychotherapie bei alkoholbezogenen Störungen“ in der Kurzfassung mit einer kleinen Änderung einstimmig verabschiedet. Sie lautet in der verabschiedeten Form:

Resolution zur ambulanten Psychotherapie bei alkoholbezogenen Störungen

Ambulante Psychotherapie soll Patienten mit alkoholbezogenen Störungen (gesundheitlich riskanter Konsum, schädlicher Konsum, Abhängigkeitssyndrom) im Rahmen der Psychotherapie-Richtlinien häufiger angeboten werden

Früherkennung und Frühintervention bei alkoholbezogenen Störungen sind wichtige Anwendungsfelder ambulanter Psychotherapie auch im Kontext der Behandlung begleitender anderer psychischer Störungen. 

Die psychotherapeutische Behandlung ist auch bei Vorliegen eines Abhängigkeitssyndroms bei ausreichender Abstinenzfähigkeit (z.B. nach einer Entzugs- oder Entwöhnungsbehandlung) ein weiteres wichtiges Anwendungsfeld zur Aufrechterhaltung der Abstinenz und zur Behandlung komorbider psychischer Störungen.

Die im GKII zusammengeschlossenen psychotherapeutischen Fachgesellschaften unterstützen das Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Suchtpsychologie, die Behandlung von Patienten mit alkoholbezogenen Störungen in psychotherapeutischen Praxen zu fördern.

Aus Sicht der dg sps stellt die Resolution einen wichtigen Schritt zur Verankerung der Behandlung von Patienten mit alkoholbezogenen Störungen in der Profession selbst bzw. in der ambulanten Richtlinien-Psychotherapie dar.